Das Sophienspital beim Westbahnhof wird zum Wohn-, Lern- und Erholungsort mit öffentlichem Park

Das alte Sophienspital wird neu genutzt.


Der denkmalgeschützte Kenyon-Pavillon sowie der Karl-Ludwig-Pavillon bleiben bestehen. Leistbarer Wohnbau, ein Kindergarten sowie  ein Veranstaltungssaal und Co-Working-Spaces sollen errichtet werden. Die Grünfläche mit dem alten Baumbestand in der Mitte des Areals wird ein öffentlicher Park.

Die Agenda Neubau nahm im Juni 2018 die Ideen und Wünsche der NeubauerInnen entgegen. Vor Ort im sogenannten „Sophienpark“ konnten BewohnerInnen wichtiges Grätzlwissen, Ideen und Vorschläge an das Agenda-Team weitergeben.

Ziele des Stadtentwicklungsprojektes

Der Park im Herzen des Areals soll öffentlich zugänglich werden. Rund 40 Bäume bleiben erhalten. Wichtig ist eine Durchwegung des Areals.

Den Blick in den Park sollen auch die künftigen BewohnerInnen genießen können. Geplant ist die Errichtung von geförderten Wohnungen. Die Höhe der neuen Gebäude orientiert sich an den benachbarten Häusern. Ein Teil des Gebäudes am Neubaugürtel darf eine Höhe von 35m erreichen, was etwa der Bebauung auf der Seite des Westbahnhofes entspricht. Bei der Errichtung des neuen Quartiers liegt ein Fokus auf ressourcenschonender Mobilität und der Nutzung nachhaltiger Energieformen. 

An der Kaiserstraße entsteht ein Kindergarten mit Zugang zum neuen Sophienpark. Die umliegenden Gehsteige sollen verbreitert und sicherer gemacht werden.

Zahlen

  • Grundstücksfläche: 13.337 m2
  • Davon sind 5.710 m2 (43%) bebaut und 7.627 m2 unbebaut
  • Geplante Grünfläche: ca. 4.000m2

 

Projektverlauf

2018: Projektstart

2019: Städtebaulicher Wettbewerb

2020: Öffentliche Auflage des Plandokument 8304 und Beschluss durch den Gemeinderat, Öffnung des Parks

2021: Start Baugenehmigungsverfahren, Planungskonkretisierungen Grünraum

2022: Start (Um-)Bauphase

2024: Geplante Fertigstellung der Gebäude am Neubaugürtel und in der Stollgasse

2025: Geplante Fertigstellung des Gemeindebau Neu in der Apollogasse


Zwischennutzung

Bis der Umbau des Areal beginnt, wurden die Gebäude und der Park temporär genutzt. Im "West" gab es "Raum für Neues, Spektakuläres und Alltägliches".

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